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28 Jan.

Jurymitglied Staatspreis Ländliches Bauen 2026

Der Staatspreis Ländliches Bauen ist Teil der Initiative „Baukultur verbindet“ des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung und wird im Jahr 2026 bereits zum 20. Mal ausgelobt. Der Wettbewerb zeigt, wie viel gestalterisches, kulturelles und gesellschaftliches Potenzial in Bauprojekten im ländlichen Raum steckt – insbesondere dort, wo historische Bausubstanz weitergedacht und neu belebt wird.

Ausgezeichnet werden beispielhafte Projekte, die den Herausforderungen des Strukturwandels ländlicher Regionen mit Engagement, Ideenreichtum und architektonischer Qualität begegnen. Im Mittelpunkt stehen vor allem Umbau- und Sanierungsvorhaben, bei denen Bestehendes erhalten, weiterentwickelt und an heutige Nutzungsanforderungen angepasst wird. Aber auch Neubauten, die sich sensibel in die gewachsene Siedlungsstruktur einfügen, sind ausdrücklich Teil des Wettbewerbs.

Gerade für Denkmaleigentümer bietet der Staatspreis eine besondere Gelegenheit: Er macht sichtbar, was mit Mut, Ausdauer und einem klaren Blick für Qualität im Umgang mit historischer Bausubstanz möglich ist. Wer ein Denkmal im ländlichen Raum saniert oder umgebaut hat – oft unter schwierigen Rahmenbedingungen – findet hier eine Bühne für das eigene Projekt und das persönliche Engagement.

Im Jubiläumsjahr 2026 wirkt Andreas Hirt erstmals als Jurymitglied am Staatspreis Ländliches Bauen mit. Hier finden Sie demnächst die prämierten Projekte.

Die kommenden Auslobungen bieten die Chance, das eigene Projekt einzureichen, Erfahrungen zu teilen und Teil eines Netzwerks zu werden, das sich für Baukultur, Identität und Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume in Sachsen einsetzt.